- Arnold Schering: Das Symbol in der Musik (1945)
- Holger Schulze: Das aleatorische Spiel (2000)
- Hanno Fierdag: Die Aleatorik in der Kunst und das Urheberrecht (2005)
Meyer-Eppler bezeichnet somit nicht den unkon
Aleatorisch sind so etwa Modulationen in warm empfindet.
Die Aleatorik (von lat. Alea, der Würfel) bezeichnet in Musik, Kunst und Literatur das Hervorbringen künstlerischer S.
Der Begriff aleatorisch ist dabei nicht gleichzusetzen mit 'beliebig' oder 'willkürlich'. Aleatorik beschreibt vielmehr eine bestimmte, nicht absichtsvoll gestaltete Erscheinungsform eines künstlerischen Werkes.
Der Begriff Aleatorik wird zum ersten Mal 1954 von Werner Meyer-Eppler verwendet. Er entlehnt diesen Begriff der Théorie des fonctions aléatoires von André Blanc-Lapierre und Robert Fortet. Meyer-Eppler definiert im Rahmen der Akustik dabei solche Vorgänge als aleatorisch, deren Verlauf im groben festliegt, im einzelnen aber vom Zufall abhängt (Werner Meyer-Eppler, Statistische und psychologische Klangprobleme, in: die reihe 1: elek
Aleatorische Musik bekommt in der Musik des 20. Jahrhunderts gegen Ende der 50er Jahre eine große Bedeutung und steht im Zusammenhang mit der Fluxus-Bewegung. Ein hervorragender Exponent aleatorischer Werke ist John Cage. Musikgeschichtlich ist der Einsatz von Zufallsoperationen in der Komposition jedoch kein Verdienst der Moderne; bereits im Mittelalter warfen christliche Mönche vier unterschiedlich gebogene Eisenstäbe nach dem Zufallsprinzip, um eine „schöne Melodie“ zu erhalten.
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