Hören
Die Klangfarbe (das heißt die vorhandenen Frequenzanteile und deren zeitliches Verhalten) ermöglicht es, dass wir auf unterschiedlichen Instrumenten hervorgebrachte Töne, aber auch auf demselben Instrument unterschiedlich hervorgebrachte Töne hörmäßig unterscheiden können.
Einschwingverhalten
Blendet man diese ersten Zehntelsekunden aus, lassen sich einige Instrumente nur noch schwer identifizieren.Entscheidend für die Klangfarbe ist allerdings das Einschwingverhalten, das heißt der zeitliche Verlauf des Spektrums und der Lautstärke in den ersten Sekundenbruchteilen eines Tons.
Spektrum
Die Obertöne sind ganzzahlige Vielfache der Grundtonfrequenz, sie werden auch Teiltöne, Harmonische oder Partialtöne genannt.Grundton oder Obertöne bestimmen bei vielen musikalischen Instrumenten die Tonfarbe. Grund- und Obertöne besitzen hierbei eine sinusförmige Schwingungsform.
Bei mechanischen Musikinstrumenten sind neben dem Grundton immer auch Obertöne vorhanden. Bei elektronischen Musikinstrumenten können auch obertonfreie Klangfarben erzeugt werden.
Anblasgeräusche bei Blasinstrumenten und Orgelpfeifen).B. Bei vielen musikalischen Klängen sind zudem auch Rauschanteile prägend für die Klangfarbe (z. Trommeltöne sind ein Gemisch aus Tönen und Rauschsignalen. Glockenklänge lassen sich eher durch Grundton und Untertöne (ganzzahlige Teiler der Grundtonfrequenz) beschreiben.Es gibt auch musikalisch genutzte Klänge, die nicht oder nicht allein aus Grundton und Obertönen aufgebaut sind. Selbst schmalbandiges Rauschen lässt sich als musikalische Klangfarbe nutzen (Windheulen).
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