Nachhallzeit
Die Nachhallzeit wird im Allgemeinen in Oktavbändern oder in Terzbändern bestimmt.Die bekannteste Kenngröße der Raumakustik ist die Nachhallzeit als die Zeitspanne in welcher der Schalldruckpegel eines Schallereignisses in einem Raum um 60 dB, also auf den tausendsten Teil des Anfangsschalldrucks abgenommen hat. Wird nur ein Nachhallzeitwert angegeben, dann handelt es sich um die Nachhallzeit bei 1000 Hz oder bei 500 Hz.
B. Räume mit extrem kurzen Nachhallzeiten (< 0,3 Sekunden) wie z.B.Ziel der Raumakustik ist es, einen Raum optimal auf seinen Bestimmungszweck abzustimmen. So benötigen Räume in denen vor allem Sprache übertragen werden soll, z. Vortragsräume oder Klassenzimmer, aber auch Büroräume eine eher kurze Nachhallzeit von 0,3 - 1 Sekunde, die Darbietung von Kirchenmusik verlangt typischerweise nach längeren Nachhallzeiten von mehr als 2 Sekunden. ein reflexionsarmer Raum werden von einigen Menschen als sehr unangenehm empfunden. Professionelle Regieräume haben eine Nachhallzeit um 0,3 Sekunden.
Die Raumakustik (Nachhallzeit) eines gegebenen Raumes läßt sich in gewissem Umfang durch das Hinzufügen oder Entfernen von Absorbern oder reflektierenden Körpern beeinflussen.
Allgemeines
Die Raumakustik ist ein Gebiet der Akustik, das sich mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten eines Raumes auf die in ihm stattfindenen Schallereignisse beschäftigt. Hauptsächlich ist es das Forschen im Hinblick auf die Hörsamkeit von Konzertsälen, Theatern, Versammlungssälen, Schulzimmern, Fernseh- und Rundfunkstudios, Kirchen und anderen Räumen, in denen akustische Darbietungen vielen Zuhörern zugänglich gemacht werden.
Soweit sie nicht der Lärmbekämpfung dient, muss sie die Eigenschaften des menschlichen Gehörs, die Besonderheiten der Sprachperzeption sowie subjektive Hörgewohnheiten und auch die Musikästhetik mit berücksichtigen.
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